Britische Kriegsgefangene nach der Befreiung in Fallingbostel-Oerbke


Befreite britische Kriegsgefangene, 20. April 1945 (Imperial War Museum, London)
Befreite britische Kriegsgefangene, 20. April 1945 (Imperial War Museum, London)

Ab August 1944 nutzte die Wehrmacht das Kriegsgefangenenlager Fallingbostel-Oerbke unter der Bezeichnung Stalag 357 zur Unterbringung britischer Gefangener. Durch die Aufnahme von Gefangenen aus Lagern, die angesichts der herannahenden Front geräumt wurden, stiegt die Belegung  ab Februar 1945 rapide an. Zeitweise befinden sich mehrere tausend britische Kriegsgefangene im Lager. Der größte Teil von ihnen wurde am 7. April auf einen Fußmarsch Richtung Elbe geschickt worden. Die kranken und nicht marschfähigen Gefangenen wurden im Stalag 357 zurückgelassen und  am 16. April von britischen Truppen befreit.

Der Armeefotograf Sergeant Walker dokumentiert am 20. April 1945 die Situation in Fallingbostel-Oerbke – unter anderem fotografiert er die an starker Unterernährung leidenden Kranken im Lazarett des Lagers.

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