Luftbild des Arbeitserziehungslagers Ohrbeck, 24. März 1945. Das Lager ist tagsüber verlassen. Die Häftlinge müssen in Arbeitskommandos im Klöckner-Werk Georgsmarienhütte und beim Trümmerräumen in Osnabrück Zwangsarbeit leisten. (Ausschnitt, Luftbilddatenbank Dr. Carls, Estenfeld)

Ein Gewalttäter setzt sich aus dem Arbeitserziehungslager Ohrbeck ab

Ende März 1945 entfernt sich Alexander Kalynschuk unerlaubt von seinem Arbeitsort, dem Arbeitserziehungslager Ohrbeck bei Osnabrück. Vermutlich will er einer Gefangennahme durch die nahenden alliierten Truppen entgehen. Kalynschuk war unter dem Kommando des Gestapo-Beamten Friedrich Kicker in der Lagerverwaltung als Übersetzer tätig. Niederländische und sowjetische Häftlinge fürchteten seine besonders gewalttätigen und brutalen Übergriffe, die wiederholt zum Tode von Inhaftierten führten ...

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Auf dem Marsch von Groß Born nach Sandbostel. Undatierte Zeichnung von Wieslaw Chrzanowski, Oberleutnant der Armia Krajowa und Kriegsgefangener in den Lagern Fallingbostel, Bergen-Belsen, Groß Born, Sandbostel und Lübeck. (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten/Dokumentationsstelle Celle)

Ankunft einer Marschkolonne polnischer Kriegsgefangener im Stalag X B Sandbostel

„Was wir in Sandbostel gesehen haben, übertraf unsere schlimmsten Erwartungen. Überall ein unbeschreiblicher Schmutz, überall Abfallhaufen, irgendwelche Gemüsehalden, Stapel von Brettern und anderem Baumaterial, hinzu kam noch das Organisationschaos, auf die Zuteilung unserer Quartiere mussten wir mehrere Stunden lang warten.“ So schildert Jerzy Jabrzembski, Offizier der polnischen Heimatarmee (Armia Krajowa), später seine ersten Eindrücke. Bei ihrem Eintreffen in Sandbostel haben ...

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Der Niederländer Marius Jonker Roelants als Zuchthausgefangener (Sammlung Maarten Geerdes, Niederlande)

Aufbruch eines Räumungstransports aus dem Zuchthaus Hameln

„Am Nachmittag des 27. März 1945 verlassen 400 Gefangene, darunter zahlreiche Niederländer, das übervolle Zuchthaus Hameln und marschieren unter schwerer Bewachung zum Bahnhof. Deutsche, die den Transport sehen, schauen weg. In Viehwaggons geht es über Hannover nach Isenbüttel-Gifhorn, von dort zu Fuß oder mit LKW zum Außenlager Krümme des Zuchthauses Celle. Einige Tage arbeiten die Häftlinge auf dem nahen Fliegerhorst ...

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Der Galgen auf dem Hildesheimer Markplatz mit den vier letzten Erhängten. Zeichnung des Augenzeugen Otto Schmieder (Otto Schmieder, Hildesheim 1944/45. Rückblick auf eine schicksalsschwere Zeit, Hildesheim 1996, S. 56)

Mordterror gegen „Plünderer“

Auf den verheerenden Luftangriff auf Hildesheim am 22. März antworteten die Verantwortlichen mit verstärktem Mordterror. Am 26. März wurde bei einer Besprechung der Spitzen von Stadt, Partei, Polizei und Justiz im Kreisbefehlsstand eine Großrazzia gegen Plünderer beschlossen. Auf Anregung von Bürgermeister Georg Schrader sollten die gefassten Plünderer zur Abschreckung auf dem Marktplatz erhängt werden. Als die Razzia ergebnislos blieb, ließ ...

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Das Lager Versen im Emsland, 1944/45 ein Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme. Das Foto entstand nach Kriegsende im Sommer 1945. (Foto: Sigurd Møller)

Überleben

Am 25. März 1945 erfolgt der letzte Rücktransport von hunderten Häftlingen aus dem Emsland in das KZ Neuengamme. In Versen und Dalum hatte die SS seit November 1944 Außenlager von Neuengamme eingerichtet. 4.000 Häftlinge müssen Panzergräben ausheben und gebunkerte Unterstände errichten, die das Vorrücken alliierter Truppen im Raum Meppen verhindern sollen. Im kalten Winter 1944/45 sind die Häftlinge in unzureichender ...

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Rühem Monatsbericht Maerz 1945

Kinderlager Rühen

In der „Ausländerkinder-Pflegestätte Rühen“ des Volkswagenwerkes sterben im März 1945 ebenso viele Kinder wie im gleichen Zeitraum aufgenommen wurden. Die „Pflegestätte“ wurde für neugeborene Kinder osteuropäischer Zwangsarbeiterinnen des Volkswagenwerkes als Barackenlager eingerichtet und existierte von Juni 1944 bis April 1945 am Ortsrand von Rühen in der Nähe des heutigen Wolfsburg. Während des Bestehens des Heims überlebten mehr als 350 der ...

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Arne Moi, 1977 (© Trygve Skramstad)

Scheiterhaufen

Im März 1945 sterben im KZ Bergen-Belsen über 18.000 Menschen. Die Kapazitäten des Krematoriums am Ort reichen bei Weitem nicht mehr aus. Die SS geht dazu über, die Leichen auf Scheiterhaufen verbrennen zu lassen. „So sägten wir Holz und zerhackten Klötze und trugen alles über die Straße zu den Leichenstapeln und überließen es dem Leichenkommando. Die Leute dort schichteten enorme ...

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Blick in das Innere der völlig ausgebrannten Stadthalle (StadtA Hildesheim Best. 951, 8224/2)

Alliierter Luftangriff auf Hildesheim

Am Mittag des 22. März zerstörte ein großer Luftangriff der Alliierten auf das Stadtzentrum von Hildesheim in weniger als einer Stunde die historische Altstadt: 85% der Fachwerkhäuser, 80% aller öffentlichen Gebäude, Schulen und Kirchen, 50% der Industrieanlagen fielen den Flammen zum Opfer. Das alte Hildesheim existierte nicht mehr. Die Gesamtzahl der Opfer wurde nach dem Krieg mit 1.645 Personen ermittelt, ...

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Kommandanturbefehl des Stalag X B Sandbostel vom 22. März 1945. (Deutsche Dienststelle Berlin, Mappe „Sowjet. Rus. Kgf.. Stalag X“)

Überstellung von drei sowjetischen Kriegsgefangenen an die Geheime Staatspolizei in Lüneburg

Der Kommandant des Stalag X B Sandbostel teilt dem Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis X in Hamburg die Überstellung von drei sowjetischen Kriegsgefangenen an die Gestapo Lüneburg mit. Efim Neshenez, Timofij Utkin und Fedor Krasnokutski gehören dem Arbeitskommando 1239 Ratsmühle in Lüneburg an. Ihnen wird vorgeworfen, während eines Fliegeralarms Schokolade, Zucker und Kleidungsstücke gestohlen zu haben. Der Kommandant des Lagers ...

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Der Niederländer Wim Habets. Zeichnung des Bochumer Mitgefangenen Jan Beefting vom 18. April 1944 (Wim Habets, Op vrijheid gesteld, 1996)

Zuchthaus Hameln: Erinnerungen an den Räumungstransport aus dem Gefängnis Bochum

Am 22. März 1945 trifft einer der letzten Räumungstransporte mit ausländischen Gefangenen aus dem Gefängnis Bochum im Zuchthaus Hameln ein. Der Niederländer Wim Habets erinnert sich: „Unser Transport umfasst ungefähr 200 Franzosen, Belgier, Niederländer und einige Deutsche. Alle bekommen einen halben Laib Brot – offenbar ist unsere letzte Stunde noch nicht gekommen. Die Wachmänner tragen Gewehre. Im Güterzug die ganze ...

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Baustelle an der Stollenanlage des Bauprojektes Dachs IV, 17. Dezember 1944. (KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Sammlung Jürgen Müller)

Auflösung des KZ-Außenlagers „Dachs IV“ in Osterode-Petershütte

Mit dem Abtransport von 716 Häftlingen, darunter etwa zur Hälfte Juden, die erst wenige Wochen zuvor aus Auschwitz in den Harz verschleppt worden waren, räumt die SS am 21. März 1945 das zum KZ Mittelbau-Dora gehörende Außenlager „Dachs IV“ in Petershütte bei Osterode am Harz. Die Häftlinge werden in ein KZ-Außenlager in der Boelcke-Kaserne in Nordhausen gebracht. Dort hat die ...

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Foto von Irina Wolkowa. Das Aufnahmedatum ist nicht bekannt. (Stadtarchiv Hannover | Sammlung Zwangsarbeiter/Bilddateien/173244-833a/Wlasenko Bogdan (Ira Wolkowa)

Tod kurz vor der Befreiung

Ira (Irina) Wolkowa, geboren 1926 in Charkow (damals UdSSR), ist zur Zwangsarbeit nach Hannover verschleppt. Sie arbeitet bei der Post. Augenzeugen zufolge wird sie verhaftet, als sie Lebensmittel für ihre Cousine Nadja bei sich trägt. Die Gestapo beschuldigt sie des Diebstahls und weist sie in ihr Gefängnis auf dem Gelände der Israelitischen Gartenbauschule Ahlem ein. Irina Wolkowa gehört zu den ...

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„Pass für ehemalige KZ-Häftlinge“ für Christian Franz (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten / Gedenkstätte Bergen-Belsen; Privatbesitz)

Ein Ausweis für Christian Franz

Am 19. März 1945 erreicht ein Transport aus dem KZ Mauthausen das KZ Bergen-Belsen. In diesem Transport befinden sich viele Sinti und Roma, unter ihnen auch der fünfjährige Christian Franz und seine Mutter Luise. Christian Franz wurde am 20. Februar 1939 in Lübeck geboren. Zusammen mit seiner Familie wurde er wegen der Zugehörigkeit zu den Sinti im März 1943 in ...

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Tagebuch Hanna Levy-Hass

Sterben – Aufzeichnungen von Hanna Lévy-Hass

„BB. März 1945. Wir sind alle von typhusartigem Fieber befallen, und wir bleiben im Bett. Unsere Baracke wurde mit einem besonderen Drahtverhau umzäunt. Eine Quarantäne wurde eingerichtet. Ich hatte 15 Tage lang Fieber. Zuerst hatte ich 41 und 40 Grad Temperatur, dann 39 und 38 Grad. Medikamente gibt es nicht. Wer kann, hält durch. Während dieser 15 Tage hatte ich ...

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Édouard Rageau. Zeichnung seines Mithäftlings Camille

Tod von Édouard Rageau

Im KZ-Außenlager „Hecht“ in Holzen (Kreis Holzminden) fertigt der französische Oberst Camille Delétang heimlich ein Porträt seines Mithäftlings Édouard Rageau an. Zehn Tage später ist der Résistance-Kämpfer, der im August 1944 nach Buchenwald deportiert worden ist, tot. Mithäftlinge bestatteten die Leiche mit einem Erkennungsring auf dem Gemeindefriedhof in Holzen, sodass der Tote bei der Exhumierung nach Kriegsende eindeutig identifiziert werden ...

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Eintrag im Sterbezweitbuch des KZ Bergen-Belsen über den Tod von Fernand Demoustier Dokument 3397519 (1.1.3.1/0028/0032), ITS Digitales Archiv

Tod von Fernand Demoustier im KZ Bergen-Belsen

Am 16. März 1945 stirbt der belgische Häftling Fernand Demoustier im Männerlager des KZ Bergen-Belsen. Geboren 1906 in Mons beendete er 1930 erfolgreich sein Jura-Studium an der Universität Brüssel. Inspiriert von den Schriften des französischen Dichters André Breton schloss er sich surrealistischen Kreisen in Brüssel an und begann unter dem Pseudonym Fernand Dumont als Schriftsteller zu arbeiten. Während der deutschen ...

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Das Hinrichtungshaus im Innenhof des Strafgefängnisses Wolfenbüttel, ca. 1944 (Niedersächsisches Landesarchiv - Standort Wolfenbüttel, 50 Slg. 234 Nr. 42)

Die letzte Hinrichtung im Strafgefängnis Wolfenbüttel in der NS-Zeit

Am 15. März 1945 findet im Strafgefängnis Wolfenbüttel die letzte Hinrichtung während der Zeit des Nationalsozialismus statt. Johann Emanuel C., geboren am 7. September 1916, war vom Sondergericht in Bremen zum Tode und zum dauernden Ehrverlust verurteilt worden. Viele der Hingerichteten wurden von Sondergerichten verurteilt. Seit dem 5. September 1939 galt die „Verordnung gegen Volksschädlinge“. Vielfältige „Delikte“ konnten hierauf begründet ...

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Übersicht über Anzahl und Einsatz der weiblichen Häftlinge des KZ Bergen-Belsen

Am 15. März 1945 unterzeichnet Josef Kramer, der Kommandant des KZ Bergen-Belsen, eine „Übersicht über Anzahl und Einsatz der weiblichen Häftlinge“ für die vergangenen zwei Wochen. Die SS bezeichnete Bergen-Belsen offiziell als „Aufenthaltslager“, was der ursprünglichen Funktionszuweisung als Austauschlager für jüdische Geiselhäftlinge entsprechen sollte. Hinter der Zahl der 5 481 „Zugänge“ verbergen sich Transporte mit zahlreichen Frauen verschiedener Verfolgtengruppen aus ...

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Der durch alliierte Bomben zerstörte Hildesheimer Güterbahnhof (HiJb 1998/99, S. 183)

Jagd auf „Plünderer“: Ermordung zweier französischer Zwangsarbeiter durch den Gestapobeamten Robert Müller

Nach einem alliierten Luftangriff am 14. März spielte sich auf dem zerbombten Bahngelände in Hildesheim eine wahre Jagdszene ab. Der Gestapobeamte Robert Müller hatte sich auf seinem Nachhauseweg von der Brücke über den Güterbahnhof die Verwüstungen auf dem Bahngelände angesehen. Dabei wurde er darauf aufmerksam gemacht, dass zwei Männer einen Waggon geöffnet hatten und darin verschwunden waren. Als sie nach ...

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Lagerausweis von Domenico Buccella. Hannover, 13. März 1945 (Privatbesitz Domenico Buccella)

Zwangsarbeiter in Hannover: Ein neuer Lagerausweis für Domenico Buccella

Im März 1945 ist der Krieg für Deutschland längst verloren. Obwohl die Fortführung der Kämpfe keinen Sinn mehr macht und nur noch Leid und Verwüstungen mit sich bringt, versucht die nationalsozialistische Führung alle noch vorhandenen Reserven für den Krieg zu mobilisieren und den Zerfall der inneren Ordnung zu verhindern. Noch am 13. März 1945 erhält der ehemalige italienische Militärinternierte Domenico ...

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Drei Häftlingsbaracken im Lager Stöcken (Musée de l’Ordre de la Libération, Paris | N° inventaire: N3279 | Mur Galerie Déportation)

Ein Zeichner im KZ

Auf den 12. März 1945 datiert der französische Künstler und Kunstlehrer René Baumer eine Bleistiftzeichnung von drei Baracken des KZ Hannover-Stöcken. René Baumer, geboren 1906 in La Mulatière, tritt im Frühjahr 1940 der Résistance bei. Anfang April 1944 wird er verhaftet und für sechs Wochen im Gestapo-Gefängnis Montluc in Lyon inhaftiert. Über das Durchgangslager Compiègne bei Paris kommt er Anfang ...

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Tod von Genofefa Kowalska

In der „Ausländerkinderpflegestätte“ Brunshausen (Kreis Gandersheim) stirbt das Kind einer polnischen Zwangsarbeiterin im Alter von 15 Tagen. Ein Tischlerlehrling bringt den Leichnam in einem weißen Kindersarg mit dem Fahrrad zum Salzbergfriedhof Gandersheim, wo er in einer Ecke bestattet wird. Genofefa Kowalska wurde im „Entbindungsheim für Ausländer“ Brunshausen geboren. Beide Einrichtungen befanden sich in einem Raum im „Fürstlichen Haus“. Die „Ausländerkinderpflegestätte“ ...

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Der Taschenkalender, den József Lukács als Tagebuch verwendete. Aufgeschlagen ist die Seite mit seinem Eintrag vom 10. März 1945 (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten/Gedenkstätte Bergen-Belsen, Privatbesitz Susanna Christensen)

Ungarnlager KZ Bergen-Belsen: Tagebucheintrag von Jozsef Lukacs

"94. Tag | Samstag, 10. | 33. Tag | Brot für 1 Tag | vollkommen endlose Situation | Marmelade etwa 5 Zig[aretten] | Lüge | Laut Zeitung Panzerschlacht am Rhein" (Übersetzung aus dem Ungarischen) Am 10. März hält József Lukács in seinem Tagebuch ein Gerücht zur Kriegssituation und die Verpflegung des Tages fest. Es ist der 94. Tag seit seiner ...

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Die Hinrichtung von Franz Zdyn im Strafgefängnis Wolfenbüttel

Im Strafgefängnis Wolfenbüttel wird der 49-jährige Franz Zdyn wegen Verbrechen gegen die Kriegssonderstrafrechts-Verordnung hingerichtet. Als Zeuge Jehovas verweigerte er unter Berufung auf das fünfte Gebot „Du sollst nicht töten“ aus religiöser Überzeugung den Dienst in der Wehrmacht. Das Sondergericht Hannover verurteilte ihn daraufhin am 13. Februar 1945 zum Tode. Zwei Tage später überstellte die Justiz ihn in das Strafgefängnis Wolfenbüttel, ...

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Füllfederhalter von Franciscus Broothears, Archiv Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V., Bestand Objekte/Originale

Franciscus Broothaers, gestorben am 8. März 1945 im KZ Watenstedt/Leinde

Diesen Füllfederhalter musste Franciscus Broothaers bei seiner Einlieferung ins KZ abgeben. Gemeinsam mit seinem Bruder und seinem Vater wurde der 19-jährige Belgier ins KZ Sachsenhausen eingewiesen. Über das KZ Neuengamme kamen die beiden Brüder ins KZ-Außenlager Watenstedt/Leinde in Salzgitter. Laut Friedhofskarteikarte verstarb Franciscus dort am 8. März 1945 an Herz- und Kreislaufschwäche. Willy H., Neffe von Franciscus Broothaers, begab sich ...

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